Anonyme Bewerbung: So beschützen Sie Ihren neuen Arbeitgeber vor Diskriminierung
Die anonyme Bewerbung wird einmal wieder in diesen Tagen diskutiert. Es mehren sich die Erfolgsberichte guter (Zufalls-)Treffer im Recruiting. Logisch. Denn wenn es keine Daten wie Geburtsdatum oder Geschlecht mehr gibt, dann können weder der maschinelle Algorithmus noch das menschliche Gehirn fachlich exzellente Bewerber aus Versehen aussortieren. Doch was bedeutet anonym bewerben in der Konsequenz? Ich spiele das unten für den Lebenslauf und die Zeugnisse einmal durch – mit einem Augenzwinkern! Ist es wirklich so, dass Unternehmen und Bewerber besser zueinander finden, wenn sich Recruiter so gar kein Bild mehr machen können? Mit dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) wurde vor 10 Jahren die gesetzliche Verpflichtung zur Gleichbehandlung geschaffen. Doch leider gibt es für Vorurteile und Schubladendenke immer noch keinen sicher funktionierenden Aus-Knopf an uns Menschen. Diskriminierung am Arbeitsplatz ist weiterhin ein Thema. Als Lösung Bewerber zu verpflichten, sich gesichts- und profillos zu bewerben, um der Diskriminierung vorzubeugen, das halte ich für keine gute Idee.
